UNSERE GESCHICHTE
SUUBI bedeutet HOFFNUNG und genau darum geht es uns. Durch praktische und langfristig nachhaltige Veränderungen, helfen wir jungen Müttern in Uganda, aus extremer Armut auszubrechen.
UNSERE MISSION
Junge Mütter befähigen, aus extremer Armut auszubrechen
Seit 2016 setzen wir uns in Uganda dafür ein, das Leben von Müttern im Teenageralter spürbar zu verbessern und nachhaltig zu verändern. Warum Teenager-Mütter? Weil in Uganda 25% aller Geburten auf alleinstehende Frauen unter 20 Jahren entfallen. Und diese Frauen sind sehr oft Opfer von extremer Armut und Missbrauch. Da sie nicht für die Schulgebühren ihrer Kinder aufkommen können, haben auch sie wenig bis gar keine Chance, dem Armutskreislauf zu entkommen.
UNSER FOKUS
Um die gesteckten Ziele erfolgreich und nachhaltig zu erreichen,
konzentrieren wir uns auf folgende Bereiche:
UNSERE GESCHICHTE

Amy & Jürgen Heymann
2016
Wöchentliche Treffen mit 30 jungen Frauen in einem Kirchhof – in einem Slum in Kampala. Erste Treffen als Mutter-Kind-Gruppe und der Beginn der Mütter, Handarbeiten zu erlernen wie Nähen, Schmuck oder Seife herstellen, Körbe und Fussmatten flechten und vieles mehr, um den Eigenbedarf zu decken, aber auch um die Produkte lokal zu verkaufen.
2017
Die ugandische Gruppe erhält ihre NGO Lizenz unter dem Namen SUUBI TEEN MOPS UGANDA. (NGO’s sind Nichtregierungs-Organisationen, die auf der Basis privater Initiative, transnationale, politische und/oder gesellschaftliche Projekte auf Spendenbasis gründen und fördern). Im 2017 konnten wir ausserdem erstmals unsere Seifenwerkstatt in angemieteten Räumen eröffnen. SUUBI bedeutet übersetzt HOFFNUNG und MOPS ist eine christliche Mutter-Kind-Organisation, mit der die Gruppe vernetzt ist. SUUBI wird alle 3 Jahre auf ihre finanzielle Transparenz geprüft und zertifiziert. Die nächste Zertifizierung erfolgt im aktuellen Jahr 2023.
2018
Offizielles Gründungsjahr des deutschen Partnervereins HOFFNUNG FÜR UGANDA. SUUBI TEEN MOPS UGANDA erhält zusätzlich den CBO-Status, kann also auch eigenes Geld verdienen und ist nicht mehr nur auf Spenden angewiesen. Ein weiteres Highlight im 2018 war der Start mit Patenschaften, um das Schulgeld für die Kinder der Frauen zu finanzieren.
2021
Wir kaufen ein 5 Hektar großes Grundstück ausserhalb der Stadt, ca. 3h nördlich von Kampala. Seitdem sind wir in diese Gegend umgezogen, um dort ein Ausbildungszentrum aufzubauen. Manche der Absolventinnen der Nähschule sind weiterhin in Kampala, um zwei Shops namens »Lilly Avenue« zu betreuen. In den Shops werden neue Kleidung und Second Hand angeboten. Die Gruppen beider Standorte sind eng miteinander vernetzt und unterstützen sich gegenseitig.
2022
Durch Patenschaften haben die unterstützten Kinder meist genug zu essen. Leider kann man das nicht für die Umgebung sagen. Im Sommer ist in der Gegend von Zentrum ein Kind verhungert. Das macht betroffen und wir versuchen gezielt zu helfen wo immer es möglich ist. Außerdem war 2022 Ebola in Uganda aber unser Gebiet war zum Glück nicht betroffen.
Inzwischen haben 40 Kinder Patenschaften und gehen zur Schule. Auf dem Grundstück des Zentrums wird Ingwer angebaut und auch viele andere Pflanzen die als Nahrung dienen. Das Hauptgebäude ist immer noch im Bau und Ende des Jahres konnten wir die Küche fertig stellen und das Gebäude komplett von innen streichen so dass nun dort Ausbildung starten kann.
2024
Im August des Jahres konnten wir den Abschluss einer weiteren Nähschulen Klasse feiern. Außerdem haben weitere 20 Frauen an einem Kurs „Street Business School“ teilgenommen wo sie lernen sich eine eigene kleine Existenz aufzubauen. Auch die Frauen aus dem Shop in Semuto waren dabei und wir sehen die Früchte davon. Leider ist unsere Ingwer Ernte durch massiven Regen verdorben so dass wir nur sehr wenig Ertrag hatten. Inzwischen haben wir 60 Kinder in der Schule die durch Patenschaften unterstützt werden. Außerdem haben wir 30 Familien in der direkten Umgebung des Zentrums mit Saatgut versorgt weil durch den massiven Regen auch ihre Ernte verdorben war und sie nun kein Saatgut mehr hatten für das nächste Jahr.
2025
Wir haben beschlossen für unsere Leiterinnen ein kleines Doppelhaus auf dem Gelände des Zentrums zu bauen damit sie dort wohnen können. Das Haus wird von „The CoolBricks“, einer NGO aus Holland gebaut die ökologisch mit ungebrannten Ziegeln sehr schöne Häuser bauen. Wir sind ihr erster Kunde und sind gespannt auf das Ergebnis. In der Nähschule wurden wieder mal hunderte von Sets von waschbaren Damenbinden produziert die dann in den Schulen an Mädchen verteilt werden so dass sie nicht jeden Monat einige Tage der Schule verpassen müssen. Und es gab wieder einige medizinische Notfälle: Malaria- und Krebsbehandlung, eine Augen-OP und einen Not-Kaiserschnitt.
UNSERE BOTSCHAFTERIN

Nicole Heymann
Nicole Heymann unterstützt die Arbeit bei HfU als Botschafterin, in der Betreuung der Patenschaften und in praktischen Schulungen für die Frauen und Kinder, wenn sie die Arbeit vor Ort besucht. Sie studierte Kunst und Ev. Theologie und hat ihre Masterarbeit zur Rolle von christlichen Gemeinden in lokaler Entwicklungszusammenarbeit geschrieben.
Ihr größtes Anliegen ist es, Menschen zu einer kreativen Denkweise zu befähigen, damit sie in jedem Lebensbereich (Familie, Umweltschutz, Arbeitsplatz usw.) zu einem »Weltgestalter« werden. Zu diesem Thema hat sie ihr gleichnamiges Buch im Sommer 2022 beim SCM veröffentlicht.








