Traditionelle Formen des Ackerbaus sind sehr arbeitsintensiv und anfällig für Dürre. Zudem sind in Uganda heutzutage fast nur Hybridsamen erhältlich – das bedeutet, dass man jedes Jahr neu sein Saatgut kaufen muss, eine hohe Belastung für arme Kleinbauern. Hochbeete erleichtern den Anbau, sparen Wasser und sind ertragreicher. Wir bringen in Workshops der Bevölkerung bei, solche Beete zu bauen, und verschenken sortenreines Saatgut – Samen, die man jedes Jahr ernten und neu säen kann.
HILFE FÜR DIE UMGEBUNG
Hoffnung für Uganda arbeitet in einer Region, wo sehr viele Menschen in extremer Armut leben. Da schon gezielte Interventionen viel bewirken können, führen wir Projekte durch, um in kurzer Zeit viele Menschen zu erreichen
Beispiele für Hilfsprojekte
SAATGUT UND HOCHBEETE
WASCHBARE DAMENBINDEN
Arme Familien können sich häufig keine Hygienemittel für die Menstruation leisten. Das führt dazu, dass viele Mädchen nach Eintritt der ersten Periode regelmäßig währen ihrer Tage zu Hause bleiben oder ganz die Schule verlassen. Manche werden früh verheiratet, andere verkaufen ihren Körper, um sich Binden leisten zu können. Hoffnung für Uganda verschenkt waschbare Damenbinden an bedürftige Schulmädchen und Frauen, und klärt über Menstruation auf. Die Binden halten bis zu 3 Jahre, und öffnen mehr Zugang zu Bildung und einem würdigen Leben.
WASSERFILTER
Unsere Schülerinnen lernen, alles mögliche zu nähen: Taschen, Schuluniformen, Kleider … Da viele Frauen in der Region keinen Zugang zu Damenbinden haben, nähen und verschenken unsere Schülerinnen auch waschbare Binden.
ENERGIEEFFIZIENTE HERDE
Bis heute kochen 90% der Menschen in Uganda über einem Feuer ihr Essen. Das Verbrennen von Holz oder Holzkohle verursacht durch den freigesetzten Rauch Lungenkrankheiten, und Menschen holzen immer mehr Wälder an. Energieeffiziente Herde verbrauchen weniger Feuerholz/Kohle, das Feuer brennt ohne schädlichen Ruß, und Familien können die Zeit, die sie mit Feuerholz sammeln verbracht haben, anders verwenden. Hoffnung für Uganda hat mehrere Hundert solcher Herde an Familien aus Mutter-Kind-Gruppen der MomCo verschenkt.
Jetzt akute Hilfe für eine Person in unserer Region ermöglichen!
FAQ
Häufige Fragen
- Warum Hilfsprojekte?
In unserer Arbeit fokussieren wir auf tiefere Wirkung, indem wir Mütter ausbilden und ihren Kindern eine Schulbildung ermöglichen. Aber wir wissen, dass eine gestärkte Familie ohne gestärkte Umgebung schnell wieder in Armut abrutscht, und wir können der Armut unserer Umgebung nicht tatenlos zusehen. Also führen wir auch Projekte durch, die in kurzer Zeit viele Hundert Teilnehmer erreichen, mit einer konkreten Lösung für ein akutes Problem. - Was kosten diese Projekte pro geholfener Person?
Je nach Projekt belaufen sich die Kosten pro Teilnehmer auf etwa 20 Euro. - Wie wählt ihr aus, wer die Hilfe bekommt?
Unsere Organisation ist verbunden mit einem Netzwerk von Mutter-Kind-Gruppen, der „MomCo“. In Uganda gibt es aktuell etwa 2000 Frauen in solchen Gruppen, und die Teilnehmerzahlen wachsen schnell. Wir gehen also mit unserer Hilfe entweder zu einer MomCo Gruppe, oder einer Schule oder Gruppe in unserer unmittelbaren Region. - Warum ausgerechnet Binden, Wasserfilter und Co.?
Wir können nicht alle Bedürfnisse auf einmal lösen, und das ist auch gar nicht unsere Aufgabe. Stattdessen sehen wir unsere Hilfe darin, Menschen mit praktischen Tools zur Selbsthilfe auszustatten. Die Projekte, die wir durchführen, beziehen sich jeweils auf Grundbedürfnisse wie Essen, Hygiene oder Gesundheit, und zielen darauf ab, über mehrere Jahre zu wirken.
Kontakt
mail@hoffnung-fuer-uganda.de

